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    Gynäkologie
     
 

 

Um Veränderungen in den weiblichen Genitalorganen und der Brust zu erkennen und zu behandeln, werden die neuesten diagnostischen und therapeutischen Verfahren eingesetzt.

Ultraschalldiagnostik

Der gynäkologische Ultraschall erfolgt mit speziellen Sonden durch die Scheide (Vaginalsonographie). Das hat den Vorteil, dass die Organe im kleinen Becken mit hoher Bildqualität dargestellt werden können.

Die Untersuchungen der Brustdrüsen werden mit hochauflösenden Nahfeldschallköpfen vorgenommen (Brustultraschall).

Die Farbdoppler-Ultraschalltechnik zur Messung der Durchblutungssituation wird zur Erkennung von Funktionsstörungen der untersuchten Organe und zum Ausschluss von Beckenvenenthrombosen eingesetzt.

Operative Gynäkologie

Wann immer möglich können Sie sich auch ambulant operieren lassen.

Viele Eingriffe werden "minimal invasiv" (endoskopisches Operieren) durchgeführt. Über Bauchspiegelung wird in der Bauch- und Beckenhöhle ohne Bauchschnitt operiert. Das hat den Vorteil, dass kaum sichtbare Narben entstehen und die Belastung gering ist.

Operative Eingriffe in der Gebärmutterhöhle werden mittels Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) vorgenommen. Dadurch lässt sich unter anderem die Gebärmutterschleimhaut entfernen. Eine andere Methode, Blutungen zu stoppen, ist die "Verödung" der Gebärmutterschleimhaut durch Hyperthermie (Ballonkathetermethode).


Andere Eingriffe sind
  • Senkungsoperationen bei Beckenbodenschwäche (Deszensusoperationen)
  • Straffung der Bauchdecke (Bauchdeckenreduktion)
  • Verkleinerung und Aufbau der Brust (Brustreduktion/ -augmentation)

Krebsbehandlung

Vorrangig ist hier ein individuelles und differenziertes Vorgehen, immer mit dem Ziel den Tumor zu eliminieren, das Tumorwachstum zu stoppen und die Lebensqualität zu erhalten. Um dies zu erreichen, kommen neben der operativen Behandlung die verschiedenen Formen der Chemo- und Hormontherapie und zur Steigerung des körpereigenen Abwehrsystems immunbiologische Behandlungsverfahren zur Anwendung.

Durch onkoplastische Operationsmethoden und eine vor der Operation gegebenen Chemotherapie -zur Verkleinerung des Tumors- gelingt es, den Brustkrebs in den allermeisten Fällen organerhaltend zu behandeln.

Blasenschwäche (Harninkontinenz)

Behandlungsziel ist es den Betroffenen ein Stück Lebensqualität wieder zurückzugeben und sie möglichst frei von fremder Hilfe und Versorgung zu machen. Die Funktion der Harnblase wird urodynamisch gemessen. Zur Behebung der Belastungsinkontinenz werden Operationstechniken, die die normale Anatomie der Harnblase wiederherstellen, durchgeführt. Auch setzen wir ein Band gegen das Harnträufeln, das "spannungsfrei" um die Harnröhre herumgeführt wird (sogen. Tension-Vaginal-Tape-Operation), ein.

Kinderwunsch

Je genauer die Ursachen der Kinderlosigkeit für das Paar bekannt sind, desto aussichtsreicher ist die Behandlung. Durch Ultraschall -auch Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit (Echovist-Verfahren)- , Hormonuntersuchungen, Gebärmutter- und Bauchspiegelung wird aufgespürt, warum es gerade bei Ihnen nicht klappt. Schwerpunkte der Behandlung sind die medikamentöse, hormonelle Behandlung und die künstliche Befruchtung (Insemination) zum Zeitpunkt des Eisprunges nach vorheriger Spermaaufbereitung.

Buchtipp: "Wirksame Hilfen bei unerfülltem Kinderwunsch" von Dr. med. Thomas Sautter, erschienen im Trias Verlag Stuttgart, 3. Auflage, ISBN 3-89373-557-7.

Vorgeburtliche Diagnostik

Um zu erkennen, ob bei Ihrem Baby alles in Ordnung ist und ob es ihm in der Gebärmutter gut geht, werden seine Organe und Strukturen genau mit Ultraschall abgebildet. Unter anderem wird der Ultraschall zum Ausschluss von Fehlbildungen durchgeführt. Mit Farbdoppler-Ultraschall wird die Blutströmung in den kindlichen und mütterlichen Gefäßen gemessen. Fruchtwasserpunktionen werden ultraschallkontrolliert durchgeführt.


Chefarzt Dr. med. Thomas Sautter

Oberarzt Alexander Chramov


Sekretariat

Tel.: 0 60 62 - 79 60 00
Fax: 0 60 62 - 79 60 01
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Dr. med. Thomas Sautter
-Chefarzt-


Literaturveröffentlichungen

 

 
   
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